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Rettungskarten

 

Die modernen Autos werden immer sicherer und stabiler. Dies trägt auf der einen Seite dazu bei, dass die Insassen bei einem Aufprall bei einem Verkehrsunfall nicht von deformierten Karosserieteilen verletzt werden. Auf der anderen Seite erschweren die hochfesten Stähle jedoch den Zugang nach dem Unfall und die Rettung aus dem Fahrzeug.

 

Diese Rettungschere hat sich bei dem Versuch die A-Säule durchzutrennen „die Zähne ausgebissen“. Bis ein neuer Rettungssatz vor Ort ist gehen viele kostbare Minuten verloren.

 

 

Deshalb hat der ADAC sogenannte „Rettungskarten“ eingeführt. Diese Informationsblätter beinhalten Skizzen und alle Bauteile, die für die Rettung relevant sind. Informieren auch Sie sich, ob für ihr Fahrzeug eine Rettungskarte vorhanden ist! Auf www.rettungskarte.de sind alle Hersteller aufgelistet, die bereits solche Karten angefertigt haben oder informieren Sie sich direkt beim Hersteller.

 

Nachdem Sie die Rettungskarte Ihres Modells ausgedruckt haben (Wichtig: Farbausdruck!) verstauen Sie diese  hinter der Fahrersonnenblende. Dieser einheitliche Ablageort ist nach ADAC-Crashtests die Sicherste Stelle für das Dokument.

 

Anschließend haben Sie die Möglichkeit sich in einer ADAC-Geschäftsstelle kostenlos einen Aufkleber zu besorgen der denRettungskräften sofort aussagt, dass Sie eine Rettungskarte bereitgelegt haben.

 

Die Plakette von Innen auf der Fahrerseite an die Windschutzscheibe kleben – entweder links oben oder links unten (aus Fahrersicht) bzw. hinter dem Rückspiegel. Die Sicht des Fahrers darf auf keinen Fall beeinträchtigt werden!

 

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne z.B. per E-Mail zur Verfügung.

Weitere Informationen finden sie auf YouTube und unter www.rettungskarte.de.

Quelle: ADAC

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