HLF 20

Ausrückeordnung

Das HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) ist mit sämtlichen Gerätschaften für die ersten Maßnahmen im Einsatz ausgestattet und kann in der Brandbekämpfung, aber auch in der technischen Hilfeleistung eingesetzt werden, wodurch es als sogenannter Erstausrücker dient. Es bildet zusammen mit der DLK bei Brandeinsätzen und mit dem MZF bei technischen Hilfeleistungen eine Einheit. Die Besatzung setzt sich aus einer Gruppe, die aus neun Personen besteht, zusammen.

Das HLF10 ist bislang noch als Erstausrücker eingesetzt. Durch Corona konnte der Umgang mit dem neuen Fahrzeug noch nicht vollständig erlernt werden. Ist das Training absolviert, wird dieses Fahrzeug den älteren HLF10 ersetzen, welches anschließend als LF10 genutzt wird.

Abkürzung

Das HLF20 ersetzt unser ehemaliges LF16/12 und ist mit modernster Technik ausgestattet. Bei dem ehemaligen Vorführfahrzeug des Ausbauhersteller Magirus, handelt es sich um ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug mit einem Löschwassertank von 2.000 Litern. Zuzüglich fast ein weiterer Tank 200 Liter Schaummittel. Die Feuerlöschkreiselpumpe (FPN10/2000) fördert 2.000 Liter Wasser in einer Minute bei einem Druck von 10 bar.

Beladung

Wie der Name bereits verrät, führt das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Gerätschaften zum Einsatz in der technischen Hilfeleistung sowie in der Brandbekämpfung mit sich. Für Ersteres besitzt das Fahrzeug einen Rettungssatz, bestehend aus Rettungsschere, Spreizer, Hebekissen, Rettungszylindern uvm. der Firma Weber. Mit dem Herstellerwechsel von Lukas auf Weber sind nun alle Feuerwehren in der Verbandsgemeinde mit einem einheitlichen System ausgestattet. Ebenfalls zur technischen Hilfeleistung (TH) zählt ein Mehrzweckzug, Kettensägen, Standardwerkzeug sowie Spezialwerkzeug für Türöffnungen,  Ausleuchtungsmaterial etc. Besonders zu erwähnen ist hier der pneumatische Lichtmast am Heck, den der Maschnist per Fernbedienung ausrichten kann. Sämtliche elektrische Gerätschaften werden von einem 9kVA Endress Stromerzeuger betrieben. Eine weitere Besonderheit sind die vier Schnellausrüster in der Mannschaftskabine. Dabei handelt es sich um Atemschutzgeräte, die sich hinter den Sitzen befinden und während einer Einsatzfahrt bereits angelegt werden können. Für die Brandbekämpfung ist das Fahrzeug mit sämtlichen Schlauchmaterial, Kleinlöschgeräten und einer abnehmbaren Haspel am Heck, an der alle Amarturen zur Wasserentnahme inklusive 120 Meter Schlauch angebracht sind,  ausgestattet

Technische Daten

  • Florian Daaden 5/46/1
  • Gruppe 1/8
  • Baujahr 2018
  • 320 PS
  • IVECO Eurocargo 150-320
  • Aufbau: Magirus